Letzte Änderung: 30.11.2021

Vorbemerkungen zu SARS-CoV2 und COVID-19

Ein paar Gedanken vorneweg, die bitte vor jedem Unterkapitel zu lesen sind

 

Dies ist wichtig, um aus den folgenden Unterkapiteln keine falschen Schlüsse zu ziehen:

1. Es gibt aktuell kein erwiesenermaßen wirksames Medikament gegen COVID-19.

2. Viele sind geimpft, aber nach Meinung vieler Wissenschaftler* und Politiker* leider nicht genug.

3. Es wird mehr und mehr von Impfdurchbrüchen und Nachlassen der Impfwirkung berichtet.

4. Eine durch vielfältige Mutationen entstandene neue Virusvariante (Omicron) breitet sich aus und wird eventuell die alten Varianten verdrängen.

5. Das Gesundheitswesen in Deutschland ist grenzwertig belastet, örtlich überlastet.

6. Sonstige Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie (Kontaktbeschränkungen, Schulschließungen, Ausgangssperren ...) haben erhebliche soziale Nebenwirkungen.

7. Es ist aus diesen und weiteren Gründen notwendig, dass wir uns auf möglichst vielfältige Weise vor dem Virus schützen.

8. Ein überwältigend hoher Anteil von Menschen mit schweren Verläufen weist eine oder mehrere Vorerkrankungen auf.

9. Ein intaktes Immunsystem ist der Schlüssel zur Abwehr der Bedrohung durch SARS-CoV2 und andere Viren.

10. Es gibt Möglichkeiten die Immunabwehr zu stärken, aber keines der im folgenden zu besprechenden Mittel darf für sich den Anspruch erheben, alleine wirksam zu sein.

11. Wundermittel gibt es keine.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf können sich aber Wege aufzeigen lassen, die Hilfe versprechen, aktuell in der Pandemie, aber auch generell, denn es gibt leider neben Corona noch viele andere Bedrohungen für unsere Gesundheit.
Aber wir sind alles andere als machtlos.

 

Bemerkungen zum Umgang mit Fakten

Eine offene, freie Gesellschaft braucht ganz dringend Kritiker* und - im vor-okkupierten Wortsinn - auch Querdenker*.
Aber es muss auch eine gemeinsame Basis geben, auf Grund derer man kritisiert und querdenkt.
Wissenschaft ist historisch gesehen kein lineares Fortschreiten im Erkenntnisprozess, sondern eher ein "Spiel von try and error". Es werden Gedankengebäude errichtet, die immer so lange stehen und mit Belegen untermauert werden, bis sich neue Erkenntnisse immer schlechter ins Gebäude einbauen lassen und dann irgendwann so deutlich sind, dass eine andere Theorie aufgestellt wird, die das alte Gebäude zum Einsturz bringt und durch ein Neues ersetzt. Aber jedes Denkgebäude gründet auf Daten, Daten aus und mit denen man (wenn sie in einem wissenschaftlich exakten Prozess gewonnen wurden), Schlüsse ziehen und Theorien ableiten kann. Aussagen die jeder faktischen Grundlagen entbehren, können bestenfalls als zu verifizierende Hypothesen dienen; Aussagen gegen die alle vorhandenen Daten sprechen sind Irrtümer, Fehler oder Lügen.

Und nun ein paar kritische Gedanken zur aktuellen Lage:

Unseren Verein hat die Pandemie natürlich auch stark betroffen, denn neben einem kräftigen, finanziellen Minus sind vor allem viele geplante Veranstaltungen, Treffen, Fahrten und Kurse ausgefallen. Besonders in der Jugendarbeit des DVA hat sich vielleicht ein Zeitfenster mit tollen Entwicklungsoptionen geschlossen, bevor wir Entwicklungen in Gang setzen konnten.
Aber wir haben auch Sachen durchgeführt, teilweise unter maximal freizügiger Auslegung der aktuell geltenden Coronaregeln.
Wäre dies alles anderes gewesen, wenn die Impfquote deutlich höher gewesen wäre? Darüber kann man nur spekulieren. Die anfangs von der Wissenschaft in Aussicht gestellte Herdenimmunität (es kursierten damals Zahlen um die 70 %) ist nicht eingetreten - auch in anderen Ländern mit höheren Impfquoten nicht.
Unsere Krankenhäuser sind überlastet, aber auch wenn es aktuell niemand hilft wenn "Schuld-Debatten" geführt werden, so ist es wichtig die weichen nun für die Zukunft anders zu stellen.
Und die Gründe liegen klar auf der Hand:
Wenn ein Gesundheitswesen nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten organisiert wird, ist es nicht verwunderlich, wenn es keine sehr großen Notfallreserven gibt, wenn nur so gut bezahlt wird und nur so viele beschäftigt werden, wie unbedingt notwendig. Das reicht, wenn alles normal läuft, aber nicht in schweren Krisen.
Der Medizin mehr und mehr zu misstrauen hat seine Gründe. Zu oft steht Geld verdienen zu hoch auf der Prioritätenliste. Das zeigt sich in Untersuchungen zur Notwendigkeit von gewinnbringenden Operationen oder auch an der Tatsache, dass bei Pharmaunternehmen der Werbeetat höher als der Forschungsetat ist. Ein solches System ist schlecht und niemand, der sich Einblicke verschafft, wird davon verschont bleiben, ein tiefes Misstrauen zu entwickeln. Diese Informationen erhält man in gut recherchierten Büchern oder auch Fernsehbeiträgen auf seriösen Sendern wie arte. Dass daneben im Internet noch viel unseriöser Mist veröffentlicht wird, macht die Sache noch schlimmer und weitet das Misstrauen auch auf Kreise aus, die den Zugang zu ernstzunehmenden Medien weniger nutzen.
Unterm Strich bleibt ein tiefes Misstrauen, aktuell gegen das Impfen. Da helfen dann auch keine plakativen Aussagen, wie "Pandemie der Ungeimpften", wenn überhaupt haben wir aktuell eine "Pandemie der Sorglosigkeit". Wir haben (fast) alle aus dem tiefen Bedürfnis nach Normalität unser Verhalten geändert. Und diese (so wohltuende) Sorglosigkeit hat zur vierten Welle geführt - mit Sicherheit wäre es aber bei einer höheren Impfquote zu weniger Schwerkranken und Toten gekommen.
Aktuell (am 30.11.) ist die vierte Welle bereits gebrochen (der R-Wert ist seit ein paar Tagen unter 1), obwohl die Politik erst Debatten über Verschärfungen und Impfpflichten führt. Es war wie in allen Wellen vorher: Bevor Maßnahmen beschlossen wurden, haben viele ihr Verhalten wieder Richtung "Sorgsamkeit" geändert - auch die Politik und Behörden, denn die möglichen Maßnahmen reichen aus, man muss sie nur konsequent ergreifen ...
... und, man muss in einer freien Gesellschaft die Menschen mitnehmen. Wir können mit unserem Verhalten die Pandemie so weit einhegen, dass die für die Gesundheitssysteme beherrschbar bleibt.
Leider werden auch Alternativen beworben, die keine Alternativen sind. Nein, es ist keine gute Idee Desinfektionsmittel zu trinken. Nein, es ist keine gute Idee Wurmmittel für Pferde einzuschmeißen. Und nein, es gibt kein Vitamin, das alleine in der Lage wäre, die Pandemie zu beenden. Aber, ...
... es ist unglaublich schade, dass durch Teile der Wissenschaft und Medien, die - zurecht - vor "Wundermittel" warnen, der Eindruck entsteht, dass es keine wirksamen Ergänzungen zu den sonstigen Maßnahmen gegen SARS-CoV2 gibt.

Doch genau darüber soll es auf den Unterseiten gehen.

 

 

 

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